Mein 3-monatiges Praktikum beim StartUp perXoom – Das habe ich erlebt!

Mein Weg zu perXoom

Hi, ich bin Tim und studiere an der Technischen Hochschule Mittelhessen den Studiengang Social Media Systems mit Spezialisierung auf den Medien Bereich. Auch ich gehöre zu den Studenten, die vor dem Schreiben der Bachelor-Thesis ein 3-monatiges Pflichtpraktikum bei einem Unternehmen absolvieren müssen. Durch die plötzliche Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Einschränkungen sind viele potenzielle Praktikumsstellen, bei denen ich mich beworben hatte, weggefallen. Auch meine Kommilitonen berichteten mir zu der Zeit, dass es ihnen leider nicht anders erging.

Doch dann bin ich auf das Mittelhessen StartUp perXoom, ein rein digital arbeitendes Unternehmen, welches eine Lernplattform rund um relevante digitale Themen entwickelt hat, aufmerksam geworden. Das hat für mich sofort spannend geklungen, deshalb bewarb ich mich! Zugegebenermaßen hat mich das Arbeiten in einem StartUp schon immer gereizt, besonders diese schnellen und spannenden Abläufe, aber dazu an späterer Stelle mehr.

Da stand ich dann nun: perXoom hat es mir ermöglicht in einer solch schwierigen Zeit das Absolvieren meines Pflichtpraktikums durch das rein digitale Arbeiten zu ermöglichen und dafür bin ich dem gesamten Team von perXoom dankbar!

 

Anfangszeit des Praktikums – Viel Neues und viel gelernt

In meiner Anfangszeit bei perXoom konnte ich viele neue und interessante Programme kennen lernen. Da ist zum einen das Programm Zoom, dass wir immer für die Videokonferenzen und das am frühen Morgen stattfindende Daily Meeting, in dem jedes Teammitglied kurz berichtet hat, was am Vortag gemacht wurde, genutzt haben. Darüber hinaus haben wir Trello für die Sprint-Planung der Aufgaben und Slack für die Kommunikation innerhalb des Teams genutzt.

Doch ich konnte nicht nur neue Programme kennenlernen, sondern auch interessante Menschen. Das zum Anfang meines Praktikums noch aus nur fünf Mitarbeitern bestehende Team hat mich von Beginn an liebevoll empfangen, sodass ich nie das Gefühl hatte, neu zu sein. Der Teamspirit und die Atmosphäre bei den Online-Meetings sind in dieser Form einzigartig, was sich auch in der harten Arbeit, dem Tun und dem Produkt von perXoom widerspiegelt. Nach und nach sind noch zwei weitere Praktikanten dazugestoßen, die sich ebenfalls von Beginn an wohl im Team gefühlt haben und heute bereits nach kurzer Zeit in viele Abläufe etabliert sind.

Die enorme Bedeutung digitaler Themen in der Arbeitswelt

Ein sehr wichtiger Punkt, der mir durch meine Zeit bei perXoom bewusst geworden ist, ist die enorme Bedeutung der digitalen Themen in der Arbeitswelt. Immer mehr Unternehmen setzten Kenntnisse und Grundlagen in Themen, Tools oder Methoden der digitalen Arbeitsweise voraus und entscheiden anhand dessen, ob sie einen Mitarbeiter überhaupt einstellen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Menschen mit digitalem Wissen können Unternehmen immer weiterbringen und für die Zukunft rüsten, gerade in Krisenzeiten, wie wir sie gerade erleben.

Aus diesem Anlass und nach meinem Erkenntnisgewinn durch das Praktikum, kann ich nur jedem empfehlen, sich schon möglichst früh eine digitale Grundfitness aufzubauen und damit mit Hinblick auf den Berufseinstieg oder den nächsten Job vor Entscheidungsträgern der Unternehmen zu glänzen.

Dafür bietet die Plattform perXoom den Usern die optimale Unterstzützung, da es nicht einfach ist aus dem großen Angebot an gutem Online-Content genau die Themen herauszufiltern und zu finden, die für mich wirklich relevant sind und mich auch in Zukunft weiterbringen. Die Inhalte werden auf jede Person individuell zugeschnitten und man muss diese nicht erst lange im Web heraussuchen.

Meine Arbeit im Social Media Bereich von perXoom

Mein Tätigkeitsbereich im StartUp war der Social Media Bereich, bei dem großer Bedarf bestand, da perXoom noch keine Social Media Präsenz zum Beginn meines Praktikums besaß. Demnach war für mich die erste Aufgabe die für die Zielgruppe von perXoom relevanten sozialen Netzwerke herauszufiltern und auf diesen dann im nächsten Schritt Profile zu erstellen. Die Wahl fiel auf die Netzwerke Instagram und Facebook, zu denen die Konzeption einer Social Media Strategie entwickelt wurde und später deren Durchführung absolviert wurde.

Ein weiteres Aufgabenfeld, welches zur Durchführung der Social Media Strategie gehört, war das Erstellen und Bearbeiten der Bilder und das Schreiben der Texte für die Posts der jeweiligen Kanäle. Gerade bei der Bilderwahl traten bei manchen Posts Probleme auf, da ein Treffen für Fotos durch Corona ebenfalls nicht möglich war. Aber zusammen im Team konnte zu jeder Aufgabe eine Lösung gefunden werden, wenn ein Teammitglied bei einer seiner Tätigkeiten Probleme hatte. Auf die aufgetretenen Probleme möchte ich mich an späterer Stelle noch intensiver beziehen.

Weiter noch war eine Aufgabe während meines Praktikums das Schreiben von Blogbeiträgen über relevante und aktuelle Themen, die in den Postings thematisiert wurden. Dadurch konnte den Usern immer ein Mehrwert geboten werden, indem Blogbeiträge, Artikel oder Lernboxen der Plattform verlinkt wurden.

Noch eine wichtige Tätigkeit war das Heraussuchen und Kontaktieren von für das StartUp relevante Unternehmen/Personen in den sozialen Netzwerken und in der auf Unternehmen fokussierten Plattform Xing.

Herausforderungen und Probleme

Ein Blogbeitrag wäre nicht authentisch und ehrlich, wenn den Lesern nicht auch die aufgetretenen Schwierigkeiten gezeigt werden. Aus diesem Anlass würde ich mich gerne an dieser Stelle auf die aufgetretenen Probleme bei der Arbeit und der damit verbundenen Hilfe vom Team beim Suchen einer Lösung beziehen und ein Beispiel nennen.

Beim Erstellen von Werbeanzeigen für den Facebook-Kanal von perXoom sind Schwierigkeiten aufgetreten, da ich in diesem Bereich weder in der Uni noch in einem Unternehmen vorher Erfahrungen sammeln konnte. Die Herausforderungen daran waren zum Beispiel das exakte Eingrenzen der Zielgruppe, da nach erfolgreichem Setzen der Filter, wie z.B. aus welcher Branche oder Interessenbereich die mit der Anzeige erreichten Profile kommen, noch immer zu viele für perXoom uninteressante Konten erreicht wurden. Weiter noch war das Implementieren des Facebook-Pixels, ein Tool zur Analyse, der mit der Werbung erreichten Ergebnisse, eine Herausforderung. Diese wurde jedoch gemeinsam mit einem der Geschäftsführer erfolgreich gelöst.

Darüber hinaus war es am Anfang für mich nicht einfach für die gesamte Social Media Abteilung des Unternehmens allein zuständig zu sein, da ich nur selten eine Ansprechperson in diesem Bereich in den ersten Wochen hatte. Aber genau das war es auch, was mich gereizt hatte, ich wollte eine Praktikumsstelle finden, indem ich mein Können und meine Interessen vollkommen selbstständig einbringen kann. Dadurch habe ich gerade zu Beginn der Zeit bei perXoom enorm viel lernen können, da ich mich auch in neue Themen ohne viel Unterstützung einarbeiten musste.

Für mich waren einige Aufgaben einfach komplett neu und dadurch manchmal eine Herausforderung, die ich mich jedoch zu jeder Zeit gerne und mit voller Motivation gestellt habe, da es für mich wichtig war möglichst viel während der 3 Monate zu lernen und mich an Neuem auszuprobieren.

Arbeit und Abläufe in einem StartUp – Was ist daran eigentlich so besonders?

Die Vorstellung, die Arbeit und die Abläufe in einem StartUp hautnah erleben und mitgestalten zu können, haben mich schon seit längerer Zeit gereizt, weil ich wissen wollte, was die Unterschiede zu einem „normalen“ Unternehmen sind. Zudem haben mehrere Kommilitonen von mir in der Vergangenheit ein Praktikum in einem StartUp absolviert und mir nur Gutes davon berichtet, was ich nun absolut nachvollziehen kann.

Ein großer Aspekt, der mir in der Arbeit des StartUps während meines Praktikums aufgefallen ist, ist das einfach die Abläufe und Prozesse um einiges schneller ablaufen als man es sonst gewohnt ist. In einem StartUp wird sofort gehandelt, wenn das Unternehmen sieht, dass etwas nicht nach den Vorstellungen der Zielsetzung läuft. Zudem wird nicht allzu viel Zeit für das Analysieren der gemachten Vorhaben verbraucht. Das Spannendste an einem StartUp ist aber meiner Meinung nach noch immer die interessante und innovative Idee dahinter, die ein StartUp erst zu dem macht, was es ist. Nach heutigem Erkenntnisstand ist genau dieses einzigartige und innovative das, was mich jeden Tag motiviert hat etwas bei perXoom mitzugestalten oder zu verbessern.

Mein persönliches Fazit

Ich kann nur jedem, der Interesse hat in einem StartUp in Form eines Praktikums, Werksstudentenjobs oder einer Festeinstellung mitzuwirken, empfehlen diese Erfahrung zu machen. Mir hat die Zeit bei perXoom von Tag zu Tag enorm viel Spaß bereitet und wie ich es während meines Praktikums oft genug gesagt habe, gingen die drei Monate einfach leider viel zu schnell rum, aber so ist das nun mal mit schönen Dingen im Leben =).

Oft habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, ob es sinnvoll ist ausschließlich digital in einem Unternehmen zu arbeiten, so wie es bei perXoom der Fall ist. Da ich nun schon mit beiden Arbeitsweisen Erfahrungen machen konnte, kann ich sagen, dass es für mich immer auf die Branche und das Unternehmen selbst ankommt. Zu einem StartUp, dass sich mit einer innovativen und spannenden Idee auf dem Markt etablieren möchte, passt es sehr gut die Abläufe zu digitalisieren und sich im Team rein digital auszutauschen. So ist das Unternehmen um einiges flexibler und Schritte können schneller durchgeführt werden. Auf der anderen Seite sehe ich jedoch das reine digitale Arbeiten kritisch, da es ein Modell ist, dass nicht für alle Unternehmen geeignet ist. Darüber hinaus hat für mich die Funktionsweise der digitalen Arbeit im Team nicht die volle Wirkung, wie es bei einem Treffen vor Ort der Fall ist.

Abgesehen von diesen Betrachtungspunkten finde ich es jedoch gerade mit Hinblick auf die Zeit nach dem Studium sinnvoll und vorteilhaft einen Einblick in ein so innovatives und junges Unternehmen zu bekommen, welches jeden Tag rein digital arbeitet. So kann man diese Form der modernen Arbeitswelt kennenlernen und macht natürlich andere Erfahrungen als in einem seit vielen Jahren auf dem Markt etablierten Unternehmen.